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Nachhaltige Proteinzutaten

Projektleitung: Prof. Dr. Ute Weisz, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Der Bedarf an lebenswichtigen Eiweißen wird durch unsere wachsende Weltbevölkerung zukünftig immer größer werden. Jedoch verursacht der Konsum von tierischem Eiweiß wie beispielsweise Rindfleisch hohe Belastungen für Umwelt und Klima. Durch die Erforschung und Entwicklung von nachhaltigen und alternativen Proteinquellen wie beispielsweise Pflanzen und Insekten kann ein Beitrag für eine zukünftig nachhaltigere Eiweißversorgung möglichst vieler Menschen geleistet werden. Mittlerweile ist zwar eine Vielzahl an meist pflanzlichen Proteinpräparaten auf dem Markt verfügbar, allerdings sind deren Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten bislang vergleichsweise eingeschränkt und nur lückenhaft bekannt, was es Lebensmittel- und Futtermittelherstellern erschwert, sich für das „richtige“ Protein zu entscheiden. Neue Proteinpräparate aus vielversprechenden Quellen wie Insekten oder Mikroalgen stehen kommerziell noch nicht oder nur zu sehr hohen Preisen zur Verfügung. Das Startprojekt „Nachhaltige Proteinzutaten“ verfolgt daher zwei übergeordnete Ziele: Die Entwicklung einer umfassenden Proteindatenbank als Grundlage für die kenngrößenspezifische Auswahl von Proteinkombinationen für bestimmte Verwendungszwecke sowie der gezielte Einsatz der Proteine zur Herstellung von innovativen Lebens- und Futtermitteln. Nach erfolgreicher Lebensmittelentwicklung innerhalb des Projektes werden die neuen Produkte auf projektübergreifenden Veranstaltungen des Innovationsraums vorgestellt und können dort auch verkostet werden.

Im Rahmen der Multimedia-Story „Lebensmittel der Zukunft“ gibt Prof. Dr. Ute Weisz einen Einblick in die Projektarbeit.  Auf der BMBF-initiierten Informationsplattform bioökonomie.de ist die Episode „PflanzenFleisch“ ab sofort verfügbar. Hier gelangen Sie zur Multimedia-Story.